Automaten leben nicht, sterben nicht, sie werden nicht geboren;
die Geschichte des Takotoka -Klappfachautomaten bleibt ambivalent –
der Riss in der Plakette ist unverfugt.

Der rote Weichensteller, Jg. 1/4, Dez. 1969
Der Riss in der Plakette,
Foto: Barbara Eder, CC BY 4.0

Der zum Kunst- und Comicautomaten umgebaute Warenautomat wurde zwischen 1953 und 1969 von Arbeiter*innen der Deutsche Waggon- und Maschinenfabriken, Abteilung: Automatenbau, in Berlin-Borsigwalde hergestellt – im Sommer 2021 hat  Barbara Eder ihn mit Freund*innen restauriert.

Motivbeleg Bundespost, Lizenz: CC BY 4.0

Der rote Weichensteller, herausgegeben von 1969-1973 von der betriebinternen Gruppe des Kommunistischen Bundes, benennt immer wieder die Arbeitsverhältnisse vor Ort und im Automatenbau, der Schriftzug „Solidarität“ durchzieht das DWM-Signet am Deckblatt.

Automaten-„Geburtsurkunde“ Foto: Barbara Eder, CC BY 4.0


Im Text „Der Riss in der Plakette“ wird die Geschichte dieses Automaten erzählt.